Zirkuläre Ökosysteme fördern strategische Zusammenarbeit

News-Sustainability-Today

Uzwil SG – Die Kreislaufwirtschaft ermöglicht es, auch kleinere Materialströme wiederzuverwenden. Dazu braucht es aber die Zusammenarbeit von vielen Akteuren im Ökosystem. Eine Veranstaltung bei Bühler geht auf das strategische Potenzial dieser zirkulären Ökosysteme ein.

Die Kreislaufwirtschaft vermeidet die Verschwendung von Ressourcen. Rohstoffe werden wiederholt verwendet, der Wert der Produkte bleibt erhalten. Doch oft gehen die kleineren Materialströme dabei noch vergessen. Dabei kann das Abfallprodukt des einen Prozesses zum Ausgangspunkt eines anderen werden – doch nicht unbedingt im gleichen Unternehmen.

Eine Veranstaltung am Donnerstag, dem 28. September, bei Bühler in Uzwil geht deshalb auf das Potenzial der Zusammenarbeit bei der Nutzung von kleineren Materialströmen ein. Wissenschaftler wie Claudio Beretta von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Peter Braun von Swiss Food Research gehen ebenso wie Unternehmerinnen und Unternehmer wie Annette van Es von Fibre2fashion.consulting, Carsten Petry von Circular Food Solutions, Andrea Werdin von Koa und Gilles Halotel von Givaudan auf die Möglichkeiten und das Potenzial der Zusammenarbeit ein. Béatrice Conde-Petit, die Nachhaltigkeitschefin von Bühler, zeigt das Engagement des gastgebenden Unternehmens auf. An der Diskussion beteiligen sich auch Aurèle Meyer von der Brauerei Locher, Daniel Schilliger von Migros Industrie und Rico Travella von der Alternativen Bank Schweiz.

Die Veranstaltung bei Bühler in Uzwil wird von sanu durabilitas in Zusammenarbeit mit SHIFT Switzerland organisiert. Sie dauert von 9 bis 17 Uhr. Anmeldungen sind auf der Internetseite von sanu durabilitas möglich. stk