Video: Protein für eine wachsende Bevölkerung – die Vision von Bühler

2050 müssen wir 9 Milliarden Menschen ernähren

Mit den Technologien der Bühler AG kommen täglich Milliarden von Menschen in Berührung, um ihre Bedürfnisse nach Lebensmitteln zu decken. Mit einer solchen Marktrelevanz geht Verantwortung einher. Ian Roberts, Chief Technology Officer der Bühler AG, erläutert, wie der Technologiekonzern dieser nachkommt. Er ist überzeugt, dass im Hinblick auf das stetige Bevölkerungswachstum Veränderungen im Nahrungsmittelsystem notwendig sind. Im Video gibt er insbesondere Einblick in das Projekt Bühler Insect Technology Solutions.

Video: Bühlers Beitrag zum Proteinbedarf der wachsenden Weltbevölkerung

Zu Bühler AG

Welche gesellschaftlichen Herausforderungen werden von der Bühler AG adressiert?

Schätzungen zufolge werden wir 2050 neun Milliarden Menschen sein. Das heutige Nahrungsmittelsystem ist indes kaum nachhaltig. Zudem wird der Bedarf an gesunden und sicheren Lebensmitteln, beispielsweise an Proteinquellen, weiter steigen. Wir müssen also neue Wege finden, um diesen zu decken.

Welcher Lösungsansatz wurde gewählt?

Zusammen mit der niederländischen Firma Protix entwickelt Bühler skalierbare Lösungen zur Herstellung von Insektenprotein. Um die Wirkung zu steigern, verfolgt Bühler dazu einen gemeinschaftlichen Ansatz und arbeitet mit Experten, Kunden und Partnern zusammen.

Auswirkungen

Was sind die Auswirkungen (Impact)?

Zur Fütterung der Insekten plant Bühler, biologische Abfälle, wie Kompost, zu nutzen. Die Züchtung von Insekten kann zudem vor Ort, an unterschiedlichsten Standorten, erfolgen. Ian Roberts unterstreicht, dass sie das gewonnene Insektenprotein somit lokal zur Fütterung von Geflügel oder Fisch verwenden können. Hiermit können Kunden weite Transportwege vermeiden.

Die Vision

Welche Vision strebt die Bühler AG an?

Bühler will, dass jeder Mensch Zugang zu gesunder Nahrung hat. Siehe Webseite.

Wie kann der Lösungsansatz multipliziert und skaliert werden?

Laut Ian Roberts können neue Erfindungen nur greifen, wenn sie im Markt auch auf Akzeptanz stossen. Er betont, dass hinter jeder auf Nachhaltigkeit ausgelegten Idee auch ein gewisser Business Case stehen muss. Bühler sieht sich als Familienunternehmen dabei in einer etwas einfacheren Position, als börsenkotierte Konzerne. So unterliegen sie nicht alleinig dem Druck von Aktionären nach gesteigerten Profiten. Der in der Unternehmensphilosophie verinnerlichte Familiengedanke für das Weiterbestehen für die nächsten Generationen greift zusätzlich. Damit ihre Innovationen auch die nötige Nachfrage auf dem Markt finden, arbeitet Bühler bereits bei der Entwicklungsphase eng mit Kunden und anderen Interessengruppen zusammen. Dabei wenden sie unterschiedlichste Kooperationsmodelle an. Dies steigert den Impact.


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