Thurgauer Apfel geht an ISA Sallmann AG

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Weinfelden/Amriswil TG – ISA Sallmann erhält den Motivationspreis der Thurgauer Wirtschaft 2023, den Thurgauer Apfel. Das in siebter Generation familiengeführte Traditionsunternehmen ist der letzte Schweizer Wäschehersteller mit eigener Strickerei in der Schweiz.

Die Jury des Motivationspreises der Thurgauer Wirtschaft hat den diesjährigen Träger bekanntgegeben: den Wäschehersteller ISA Sallmann. Die mit 10’000 Franken dotierte Auszeichnung wird am 12. Mai in den Räumen des Gewinners verliehen. Ausgelobt wird er jährlich vom Thurgauer Gewerbeverband, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau und der Thurgauer Kantonalbank in Kooperation mit der Thurgauer Regierung.

Wie es in einer Medienmitteilung der IHK Thurgau heisst, erfülle die ISA Sallmann AG die Auswahlkriterien klar: Bekenntnis zum Standort, Innovationskraft und Nachhaltigkeit. Zudem sei es ein starkes Signal „an die Mitarbeitenden, wenn ein Unternehmen so lange inhabergeführt und standorttreu bleibt“. Das Unternehmen wurde 1849 in Amriswil gegründet, wo sich bis heute der Hauptsitz befindet. Seit 2022 wird es in siebter Generation von der Familie Sallmann geführt. Es beschäftigt eigenen Angaben zufolge in der Schweiz 50 Mitarbeitende und in Portugal 150.

Als Begründer der schweizerischen Trikotindustrie fertigte ISA Sallmann bis 2006 ausschliesslich Herrenunterwäsche, seither auch eine Damenwäschekollektion. Neu fokussiert sich das Unternehmen laut Jury auf nachhaltiges Wachstum, etwa im Segment Bodywear für Damen, Herren und Kinder.

Positiv bewertet die Jury zudem, dass ISA Sallmann nachhaltige Materialien einsetzt. Deren Veredelung erfolge unter Einhaltung strengster gesetzlicher Vorschriften bei einem Schweizer Partner. Auchdie Entwicklung, das Design und die Distribution sowie ein beachtlicher Teil des Zuschnittes fänden in der Schweiz statt:„Die ISA Sallmann AG widersetzt sich dem Trend, Kleider von in Niedriglohnländern produzierenden Grossunternehmen zu kaufen und investiert stattdessen erfolgreich in den lokalen Standort und europäische Lieferketten.“ mm