Mehrwegbecher erobern Bahnhöfe

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Zürich/Bern – Kooky und die SBB bauen ihren Zusammenarbeit aus. Nach Abschluss eines Pilotprojekts sollen die Mehrwegbecher des Zürcher Jungunternehmens sukzessive an 30 Schweizer Bahnhöfen eingeführt werden. Die Partner wollen damit die Abfallmenge an Bahnhöfen deutlich senken.

Nach Abschluss eines Pilotprojekts haben kooky und die SBB vereinbart, die Mehrwegbecher des Zürcher Jungunternehmens schrittweise an 30 Schweizer Bahnhöfen einzuführen, informiert kooky in einer Mitteilung. Das Projekt soll die Abfallmenge an den Bahnhöfen deutlich senken, heisst es dort weiter. Der Anfang wird ab Juli bei den Bahnhöfen im Grossraum Zürich und in Basel gemacht. 

In einem zweiten Schritt kommen die Bahnhöfe in Bern und St.Gallen an die Reihe. Bis zum Sommer kommenden Jahres sollen auch die übrigen Bahnhöfe mit dem Mehrwegsystem von kooky ausgestattet sein. „Dank der Zusammenarbeit mit kooky ermöglichen wir unseren Kund:innen im Bahnhof die Nutzung einer ökologischen Alternative zum Einwegbecher“, wird Bruno Ulrich, Produktmanager bei der SBB, in der Mitteilung zitiert. 

Im Mehrwegsystem von kooky wird den Partnern der wiederverwertbare kooky Cup zur Verfügung gestellt. Die Kunden bekommen beim Kauf eines Getränks ein Pfand für den kooky Cup berechnet. Dieses Pfand können sie sich bei der Rückgabe des Bechers an einer kooky-Dropp-Off-Box gutschreiben lassen. Kooky leert die Boxen, lässt die Becher reinigen und verteilt sie wieder an die Partner. Dafür erhebt das Jungunternehmen eine Servicegebühr.

„Die Zusammenarbeit mit der SBB ermöglicht uns, eine Rücknahme-Infrastruktur für Mehrweg-Becher an zentraler Lage aufzubauen“, erläutert Torge Barkholtz. Für den CEO von kooky bildet die Partnerschaft mit der SBB  zudem eine Basis „für eine zukünftige Ausweitung unseres Konzepts auf andere Städte und Infrastrukturanbieter in der gesamten DACH-Region“. hs