# KI bietet Unternehmen Chancen beim Klimaschutz

Zürich – Die Künstliche Intelligenz (KI) bietet Unternehmen Instrumente zum Klimaschutz. Das zeigt ein Whitepaper von swisscleantech. Es stützt sich auf Erfahrungen von in der Schweiz tätigen Unternehmen, etwa Swisscom und Siemens. Es beschreibt auch Wege zu höherer Energieeffizienz von Rechenzentren.

([CONNECT](https://portal.infohalle.com/de/projects/news_informations?token=e7d72f24-0596-4677-853c-65790b018e07)) Die Künstliche Intelligenz bietet zahlreiche Instrumente, mit denen Unternehmen ihren Klimaschutz verbessern und ihr Geschäft an den Klimawandel anpassen können. Das zeigt ein [Whitepaper](https://www.swisscleantech.ch/files/KI-und-Klimaschutz-Chancen-fuer-die-Schweizer-Wirtschaft-1.pdf), das der Verband [swisscleantech](https://www.swisscleantech.ch/) mit der Beratungsfirma [Accenture](https://www.accenture.com/ch-en) erarbeitet hat. Das Papier bietet sowohl eine praxisorientierte Methodik für die Analyse der eigenen Massnahmen durch die Unternehmen als auch auch einen detaillierten Marktüberblick.

Vertreter von Unternehmen, die in der Schweiz tätig sind, zeigen auf, welche KI-Instrumente sie bereits nutzen. So setzt [Swisscom](https://www.swisscom.ch/) die Lösung von [42hacks](https://www.42hacks.com/) mit Sitz in Trogen AR ein, um die Mobilität ihrer Mitarbeitenden dank der KI-gestützten Analyse ihrer Mobilfunkdaten zu optimieren. Die Algorithmen von [viboo](https://viboo.io/) aus Dübendorf ZH erlauben die intelligente Steuerung von Thermostaten und Heizungen.

[Siemens](https://www.siemens.com/) hat den 2023 fertiggestellten Campus von [Siemens Smart Infrastructure](https://www.siemens.com/global/en/company/about/businesses/smart-infrastructure.html) in Zug zu einem klimaneutralen Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit von Gebäuden gemacht. Im Zentrum steht dabei die digitale Gebäudeplattform [Building X](https://www.siemens.com/ch/de/produkte/building-technologies/building-x.html), die Teil von Siemens Xcelerator ist.

Auch [Google](https://about.google/intl/de_ch/google-in-switzerland/) und [SAP](https://www.sap.com/swiss/index.html) gehen im Whitepaper auf ihre KI-gestützten Massnahmen zum Klimaschutz ein.

Die breite Anwendung von KI wird den Energiebedarf der Rechenzentren erhöhen. Ihr Anteil am weltweiten Stromverbrauch könnte bis 2030 von derzeit 1 bis 2 Prozent auf 10 Prozent steigen. Das Whitepaper zeigt auch, wie ihre Energieeffizienz erhöht werden kann. „Der steigende Stromverbrauch kann über den Einsatz von KI und weitere Effizienzmassnahmen bereits teilweise abgefedert werden,“ wird swisscleantech-Co-Geschäftsführer Michael Mandl in einer [Mitteilung](https://www.swisscleantech.ch/ki-und-klimaschutz-chancen-fuer-die-schweizer-wirtschaft-1/) zum Whitepaper zitiert. „Dafür benötigt es aber weitere regulatorische und politische Bemühungen.“

Generell betont swisscleantech die Chancen von KI. „Unsere Analyse hat gezeigt, dass KI bereits heute ein enormes Potenzial bietet, um Unternehmen bei der Erreichung ihrer Klimaziele zu unterstützen“, so Co-Präsident Fabian Etter. ce/stk
