Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

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Zug – Holcim hat mit Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie einen Rahmen zur Dekarbonisierung der Zementindustrie entwickelt. Daran hat das Unternehmen seine eigenen Klimaziele bis 2030 neu ausgerichtet und zur wissenschaftlichen Validierung eingereicht.

Holcim gibt die Einführung des weltweit ersten wissenschaftsbasierten Rahmens für die Dekarbonisierung der Zementindustrie bekannt. Dieser ist aus einer Partnerschaft mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) hervorgegangen. Zuvor hatte Holcim unabhängig von der SBTi zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie einen solchen Rahmen entwickelt, um die Dekarbonisierug der Branche „auf eine rigorose und wissenschaftlich fundierte Weise“ zu erreichen. Seine eigenen Netto Null-Klimaziele für 2030 hat der Baustoffproduzent daran neu ausgerichtet und bei der SBTi zur Validierung eingereicht.

Zum ersten Mal hätten die Zementunternehmen einen klaren Plan, „wie sie ihre Dekarbonisierungsstrategien mit der Klimawissenschaft in Einklang bringen können“, wird Alberto Carrillo Pineda, Mitbegründer und CTO der SBTi, in der Mitteilung zitiert. „Die Umstellung auf kohlenstoffarme Technologien ist für die langfristige Überlebensfähigkeit der Branche von entscheidender Bedeutung.“ Deshalb ermutige die SBTi alle Zementhersteller, „sich wissenschaftlich fundierte Ziele zu setzen und ihre Rolle beim Aufbau einer klimasicheren Wirtschaft zu spielen“.

„Angesichts der wachsenden Bevölkerung und der zunehmenden Urbanisierung kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer Netto Null-Zukunft zu“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. Es gehe darum, „mit weniger Aufwand besser zu bauen“. Holcim ermutige alle Kolleginnen und Kollegen, „sich uns anzuschliessen, um unsere Wirkung gemeinsam zu verstärken“. mm