Hitachi Zosen Inova erhält Auftrag aus Finnland

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Zürich/Vantaa – Hitachi Zosen Inova Steinmüller wird Kesseltechnologie für eine finnische Verbrennungsanlage liefern und installieren. Die Bauarbeiten für diese Anlage zur hochthermischen Behandlung von Sonderabfällen beginnen Ende nächsten Jahres.

Hitachi Zosen Inova Steinmüller (HZI STM), eine Tochtergesellschaft des schweizerisch-japanischen GreenTech-Unternehmens Hitachi Zosen Inova (HZI), hat sich einen Auftrag des finnischen Energieunternehmens Vantaa Energy gesichert. Laut einer Medienmitteilung beinhaltet er die Lieferung und Installation von Drehrohrofen-Kesseltechnologie zur Verarbeitung von nicht-wiederverwertbaren Abfällen in einer neuen Hochtemperaturverbrennungsanlage des finnischen Energieunternehmens Vantaa Energy. Baubeginn für diese sogenannte Energy-from-Waste (EfW)-Anlage in der Stadt Vantaa ist im November 2023. Sie soll 2025 ihren Betrieb aufnehmen.

In diesem EfW-Projekt werden pro Jahr nicht nur rund 40’000 Tonnen verschiedener nicht-rezyklierbare Abfälle in einem Behandlungsvorgang thermisch verarbeitet. Mit dem aus Abfällen gewonnenen Brennstoff werden auch zwischen 12 und 24 Megawatt an gereinigter Dampfenergie für Haushalte und Industrie erzeugt. Direkt nach dem Drehrohrofen ist eine Nachbrennkammer installiert, in der giftige Stoffe im Rauchgas bei einer Temperatur von mindestens 1100 Grad den Angaben zufolge zuverlässig vernichtet werden.

Steinmüller Babcock Environment, Ende 2021 von HZI übernommen, hat auch die bereits bestehende EfW-Anlage von Vantaa Energy in der Stadt nördlich von Helsinki gebaut und liefert dafür bis heute Dienstleistungen und Produkte. „Wir freuen uns jetzt darauf, als Hitachi Zosen Inova auch bei diesem Projekt mit Vantaa Energy zusammenzuarbeiten“, wird Thomas Feilenreiter, Vice President Systems & Service Solutions bei Hitachi Zosen Inova, zitiert. Damit leiste sein Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierungsstrategie seines Kunden und Finnlands. mm