Circular Economy Switzerland will Diskurs über Kreislaufwirtschaft voranbringen

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Basel – Circular Economy Switzerland hat mit verschiedenen Organisationen ein neues Projekt zur Stärkung der öffentlichen Debatte rund um Kreislaufwirtschaft gestartet. Ziel ist es, den Diskurs aktiv mitzugestalten und zirkuläres Wirtschaften stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Das Basler Netzwerk Circular Economy Switzerland (CES) hat sich mit verschiedenen Organisationen zusammengeschlossen, um den Diskurs um zirkuläres und damit nachhaltiges Wirtschaften in der Schweiz voranzubringen. Mit dem Projekt Stärkung des Schweizer Kreislaufwirtschaftsdiskurses wollen sie „den Schweizer Nachhaltigkeitsdiskurs aktiv mitgestalten und die Kreislaufwirtschaft als zentralen Teil der Lösung positionieren“, heisst es in einer Medienmitteilung.

So will die Denkfabrik sanu durabilitas die beiden Schlüsselstrategien für ressourcenschonendes Wirtschaften, Wiederverwendung und Reparatur, in den Vordergrund der politischen und öffentlichen Agenda rücken. Den Angaben zufolge sind sie „in der Schweiz schwach ausgeprägt“. Dazu arbeitet die Stiftung mit Sitz in Biel mit verschiedenen Partnern in der Koalition Lang leben unsere Produkte! zusammen.

Das Zürcher Netzwerk VaLoo für kreislauffähige Sanitärsysteme Schweiz steuert Wissen über innovatives Abwassermanagement in Verbindung mit Landwirtschaft im Rahmen des Projektes bei.

Die Beratungs- und Planungsagentur REDILO aus Basel setzt sich wiederum für Wissenstransfer im Qualitätsmanagement ein. Denn ins Qualitätsmanagement eingebettet könnten zirkuläre Strategien in Unternehmen und so ihr Übergang zur Kreislaufwirtschaft vereinfacht werden.

REDILO kommuniziert ausserdem die Ergebnisse einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), welche die für die Kreislaufwirtschaft relevantesten Sektoren identifizieren und herausfinden will, in welchem Ausmass Kreislaufwirtschaft zur Erreichung des Netto-Null-Ziels beitragen kann.

Forschende des Unternehmens SusTec mit Sitz in Uster ZH machen ihr Wissen über die aktive Gestaltung und das Management von Innovationen im Bereich der Kreislaufwirtschaft zugänglich in Form von Online- und Print-Veröffentlichungen. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) will in Gemeinden mit Flyern zum Thema Wiederverwendung von Batterien in leichten E-Fahrzeugen und anderen Anwendungen informieren. ko