Blockchain macht Herkunft von Ozeanplastik transparent

Basel/Oslo – Tide Ocean bringt Ozeanplastik dank innovativen Prozessen zurück in den Materialkreislauf. Nun kooperiert die Basler Firma mit dem norwegischen Start-up Empower, um die Herkunft seiner Materialien dank Blockchain transparent aufzeigen zu können.

Das Basler Unternehmen Tide Ocean ist auf die Wiederverwertung von Plastikabfall aus den Weltmeeren spezialisiert. Es hat einen speziellen umweltschonenden Prozess entwickelt, um das Plastik als wertvollen Rohstoff in den Materialkreislauf zurückzuführen. Das so hergestellte Granulat, Garn und Filament verkauft Tide Ocean an verschiedene Unternehmen, die daraus neue Produkte herstellen.

Um die Herkunft des Ozeanplastiks sichtbar aufzuzeigen, will Tide Ocean dessen Herkunft nun digital rückverfolgbar machen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dafür soll die gesamte Lieferkette auf der Blockchain abgebildet werden – vom Moment an, wo die Plastikabfälle aus dem Wasser gefischt werden. Bei der Speicherung dieser Informationen auf der Blockchain arbeitet Tide Ocean nun mit dem norwegischen Start-up Empower zusammen.

„In der Ozeanplastik-Industrie gibt es weitherhin viel Greenwashing“, wird Thomas Schori, Gründer und CEO von Tide Ocean, zitiert. Um diesem Problem entgegenzutreten, brauche es maximale Transparenz. Diese soll nun mit dem Einsatz der Blockchain-Technologie gewährleistet werden. Schori sieht die neue Partnerschaft als einen „wichtigen Meilenstein auf unserem Weg, das weltweit vertrauenswürdigste Label für upgecycelten meeresgebundenen Ozeanplastik zu werden“. ssp